Fähigkeiten zurückgewinnen.
Alltag neu gestalten.
Neurologische Erkrankungen können Bewegung, Wahrnehmung, Denken und alltägliches Handeln verändern. Ergotherapie setzt genau dort an.
Gemeinsam arbeiten wir daran, verlorene oder eingeschränkte Fähigkeiten bestmöglich wieder aufzubauen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und neue Wege zu finden, wenn etwas nicht mehr wie zuvor funktioniert.
Nicht nur Funktionen trainieren –
sondern Fähigkeiten wieder in den Alltag bringen.
Nach einer neurologischen Erkrankung können Tätigkeiten, die vorher selbstverständlich waren, plötzlich viel Kraft, Konzentration oder Unterstützung erfordern.
Eine Hand lässt sich nicht mehr wie gewohnt einsetzen. Das Anziehen dauert deutlich länger. Beim Kochen fehlen einzelne Handlungsschritte. Eine Körperseite wird weniger wahrgenommen. Konzentration und Belastbarkeit haben sich verändert.
Ergotherapie betrachtet deshalb nicht nur einzelne Körperfunktionen. Entscheidend ist die Frage: Was möchten Sie in Ihrem Alltag wieder oder weiterhin tun können?
Verbessern. Erhalten. Kompensieren.
Je nachdem, was Sie gerade brauchen.
Ergotherapie kann beispielsweise helfen bei …
Neurologische Erkrankungen können sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Selbst Menschen mit derselben Diagnose können im Alltag vor völlig unterschiedlichen Herausforderungen stehen.
Deshalb richtet sich die Therapie nicht allein nach der Diagnose, sondern nach den individuellen Auswirkungen und persönlichen Zielen.
Diese Aufzählung stellt eine Auswahl möglicher Behandlungsanlässe dar. Entscheidend für die ergotherapeutische Behandlung sind die individuellen Einschränkungen, Ressourcen und Therapieziele.
Eine neurologische Erkrankung
kann vieles verändern.
Das Nervensystem ist an nahezu jeder Alltagshandlung beteiligt. Entsprechend unterschiedlich können die Auswirkungen einer neurologischen Erkrankung sein.
Bewegung
Lähmungen, Muskelschwäche, veränderter Muskeltonus, verlangsamte Bewegungen oder Schwierigkeiten bei gezielten Bewegungsabläufen.
Arm- & Handfunktion
Schwierigkeiten beim Greifen, Loslassen, Halten, Schreiben oder beim gezielten Einsatz einer Hand in Alltagstätigkeiten.
Koordination
Bewegungen können ungenauer, unsicherer oder schwerer aufeinander abzustimmen sein.
Gleichgewicht
Unsicherheit bei Positionswechseln, Bewegungen oder alltäglichen Aktivitäten kann die Selbstständigkeit beeinträchtigen.
Sensibilität
Berührungen, Druck, Temperatur oder die Stellung eines Körperteils können verändert wahrgenommen werden.
Wahrnehmung
Schwierigkeiten können beispielsweise die Wahrnehmung des eigenen Körpers, des Raumes oder einer Körperseite betreffen.
Kognition
Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Problemlösen oder Verarbeitungsgeschwindigkeit können verändert sein.
Handlungsplanung
Eigentlich bekannte Tätigkeiten können plötzlich schwer zu planen, zu strukturieren oder vollständig auszuführen sein.
Belastbarkeit & Fatigue
Körperliche und geistige Energie können schneller erschöpft sein als vor der Erkrankung.
Selbstständigkeit
Anziehen, Körperpflege, Essen, Haushalt, Beruf oder Freizeit können plötzlich Unterstützung erfordern.
Was bedeutet das eigentlich?
Gerade nach einer neurologischen Erkrankung begegnen Patientinnen, Patienten und Angehörigen häufig viele neue medizinische Begriffe. Einige davon kurz erklärt:
Einseitige Schwäche
Eine Körperseite ist teilweise gelähmt oder deutlich geschwächt. Das kann Arm, Hand und Bein unterschiedlich stark betreffen.
Veränderter Muskeltonus
Die Muskelspannung kann krankheitsbedingt erhöht sein und dadurch Bewegungen und Alltagshandlungen erschweren.
Gestörte Bewegungskoordination
Bewegungen können ungenau, überschießend oder unsicher werden, obwohl grundsätzlich Muskelkraft vorhanden ist.
Eine Seite wird weniger beachtet
Nach einer Hirnschädigung kann eine Körper- oder Raumseite deutlich weniger wahrgenommen und beachtet werden.
Handlungen lassen sich schwer planen
Eine eigentlich vertraute Handlung kann trotz vorhandener grundlegender Bewegungsmöglichkeiten nicht mehr wie gewohnt geplant und ausgeführt werden.
Ausgeprägte Erschöpfbarkeit
Fatigue geht über gewöhnliche Müdigkeit hinaus und kann die körperliche und geistige Belastbarkeit erheblich beeinflussen.
Was möchten Sie wieder
selbst tun können?
Ein Therapieziel sollte nicht nur eine Funktion verbessern, sondern möglichst einen spürbaren Unterschied im Alltag machen.
Verlorene Fähigkeiten
neu erarbeiten.
Ein Schlaganfall kann innerhalb kürzester Zeit Fähigkeiten verändern, die vorher selbstverständlich zum Alltag gehörten.
Je nachdem, welche Bereiche des Gehirns betroffen sind, können unter anderem Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Wahrnehmungsprobleme, Schwierigkeiten der Handlungsplanung oder kognitive Veränderungen auftreten.
In der Ergotherapie arbeiten wir gezielt an den Bereichen, die für Ihren persönlichen Alltag relevant sind.
Die betroffene Hand wieder in den Alltag integrieren.
Eine Bewegung im Therapieraum zu können, ist das eine. Die Hand anschließend beim Frühstück, Anziehen oder Kochen tatsächlich einzusetzen, ist das andere.
Je nach Befund können unter anderem gezielte Bewegungen, Greifen und Loslassen, Handöffnung, Feinmotorik, beidhändige Tätigkeiten, Kraftdosierung und Koordination trainiert werden.
Auch Sensibilität und der bewusste Einsatz der betroffenen Extremität können Teil der Behandlung sein.
Ziel ist nicht nur eine isolierte Bewegung, sondern möglichst ihre sinnvolle Nutzung im Alltag.
Spüren. Wahrnehmen.
Orientieren.
Neurologische Erkrankungen können verändern, wie der eigene Körper und die Umwelt wahrgenommen werden.
Sensorische Reize
Unterschiedliche Materialien und gezielte Reize können eingesetzt werden, um Wahrnehmung und Sensibilität therapeutisch anzusprechen.
Exploration
Die betroffene Seite oder der umgebende Raum können gezielt und strukturiert erkundet werden.
Gleichgewicht
Übungen können das Zusammenspiel von Körperwahrnehmung, Haltung, Bewegung und Gleichgewicht fördern.
Geführte Wahrnehmung
Je nach Befund können auch Elemente und Prinzipien aus dem Affolter-Konzept in die Behandlung einfließen.
Wenn Denken plötzlich mehr Kraft kostet.
Neurologische Erkrankungen können nicht nur Bewegung, sondern auch Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Handlungsplanung beeinflussen.
Kognitives Training kann deshalb ganz unterschiedlich aussehen: mit gezielten Aufgaben und Arbeitsmaterialien, computergestützt oder direkt eingebettet in eine konkrete Alltagshandlung.
Denn Konzentration wird nicht nur am Tisch gebraucht. Auch eine Mahlzeit zu planen, eine Einkaufsliste zu erstellen, einen Tagesablauf zu organisieren oder eine mehrschrittige Tätigkeit auszuführen, stellt kognitive Anforderungen.
Was kann Teil der
Ergotherapie sein?
Die Behandlung wird individuell zusammengestellt. Nicht jede Methode ist für jeden Menschen oder jedes Therapieziel gleichermaßen sinnvoll.
Alltagsorientiertes Training
Konkrete Tätigkeiten werden analysiert, geübt und bei Bedarf angepasst.
Motorisch-funktionelle Therapie
Beweglichkeit, Kraft, Koordination und funktionelle Bewegungsabläufe können gezielt trainiert werden.
Arm- & Handtraining
Die betroffene obere Extremität wird gezielt in sinnvolle Aufgaben und Alltagshandlungen einbezogen.
Feinmotorik & Koordination
Präzision, Geschicklichkeit und das Zusammenspiel einzelner Bewegungen können trainiert werden.
Sensibilität & Wahrnehmung
Unterschiedliche Reize und Aufgaben können helfen, Wahrnehmungsprozesse gezielt anzusprechen.
Spiegeltherapie
Bei geeigneter Indikation kann Spiegeltherapie ergänzend in die Behandlung integriert werden.
Kognitives Training
Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Konzentration, Handlungsplanung und Problemlösen können gezielt trainiert werden.
Computergestütztes Training
Je nach Therapieziel können auch geeignete Hirnleistungsprogramme am Computer eingesetzt werden.
Kompensationsstrategien
Wenn etwas nicht mehr auf dem bisherigen Weg funktioniert, suchen wir gemeinsam nach Alternativen.
Hilfsmittel
Geeignete Alltagshilfen können gemeinsam ausgewählt, erprobt und in ihrer Anwendung trainiert werden.
Energiemanagement
Kräfte einteilen, Pausen planen und Tätigkeiten sinnvoll priorisieren kann ein wichtiges Therapieziel sein.
Heimübungsprogramm
Wer zwischen den Therapieeinheiten selbstständig weiterarbeiten möchte, kann ein individuell abgestimmtes Übungsprogramm erhalten.
Das Nervensystem kann lernen.
Unser Nervensystem besitzt die Fähigkeit, sich durch Erfahrungen und Training anzupassen. Diese Fähigkeit wird als Neuroplastizität bezeichnet.
Deshalb spielen aktive Beteiligung, gezielte Wiederholungen und für die Person bedeutsame Tätigkeiten in der neurologischen Rehabilitation eine wichtige Rolle.
Das bedeutet nicht, dass jede verlorene Fähigkeit vollständig wiederhergestellt werden kann. Es erklärt aber, warum regelmäßiges und zielgerichtetes Üben ein wichtiger Bestandteil der Therapie sein kann.
Wieder aufbauen,
wo es möglich ist.
Neue Wege finden,
wo es nötig ist.
Ergotherapie bedeutet nicht, sich zwischen Training und Kompensation entscheiden zu müssen.
Wir können beispielsweise daran arbeiten, eine eingeschränkte Hand wieder besser einzusetzen und gleichzeitig Strategien entwickeln, mit denen wichtige Tätigkeiten schon jetzt selbstständiger gelingen.
Welche Gewichtung sinnvoll ist, kann sich im Laufe der Behandlung verändern und wird regelmäßig gemeinsam überprüft.
Wenn die Energie nicht
für alles reicht.
Fatigue kann dazu führen, dass selbst alltägliche Aufgaben unverhältnismäßig viel Energie benötigen.
Dann geht es nicht darum, einfach „mehr durchzuhalten“. Gemeinsam kann überlegt werden, wie vorhandene Energie sinnvoll eingesetzt werden kann.
Was ist heute wirklich wichtig?
Wann stehen anstrengende Tätigkeiten an?
Erholung einplanen, bevor völlige Erschöpfung entsteht.
Wie kann eine Tätigkeit kraftsparender gestaltet werden?
Handlungsmöglichkeiten möglichst lange erhalten.
Bei Morbus Parkinson können unter anderem Bewegungsverlangsamung, Veränderungen der Feinmotorik und Schwierigkeiten bei alltäglichen Handlungen auftreten.
Ergotherapeutisch können beispielsweise Handfunktion, Feinmotorik, Schreiben und konkrete Alltagstätigkeiten trainiert werden.
Ebenso können Strategien für Bewegungsabläufe, geeignete Hilfsmittel, Anpassungen im Alltag und der möglichst lange Erhalt von Selbstständigkeit eine Rolle spielen.
Mit wechselnden Anforderungen umgehen.
Multiple Sklerose kann sich sehr unterschiedlich auf den Alltag auswirken.
Je nach individueller Situation können beispielsweise Fatigue, Sensibilitätsveränderungen, eingeschränkte Koordination, Feinmotorik oder kognitive Veränderungen therapeutisch relevant sein.
Neben gezieltem Training können Energiemanagement, Kompensationsstrategien, Hilfsmittel und die Anpassung von Alltag oder beruflichen Anforderungen wichtige Bestandteile der Therapie sein.
Erhalten ist ebenfalls
ein wichtiges Ziel.
Nicht bei jeder neurologischen Erkrankung ist eine dauerhafte Verbesserung aller Fähigkeiten möglich.
Bei fortschreitenden Erkrankungen kann das Ziel deshalb darin bestehen, vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten, Veränderungen zu kompensieren und den Alltag immer wieder an die aktuelle Situation anzupassen.
Therapieziele dürfen sich verändern. Entscheidend ist, dass sie zur aktuellen Lebenssituation passen.
Selbstständigkeit darf
auch anders aussehen.
Ein Hilfsmittel ist kein Zeichen dafür, dass Therapie „nicht funktioniert“. Es kann genau das Werkzeug sein, das eine wichtige Tätigkeit wieder selbstständig ermöglicht.
Alltagshilfen
Beispielsweise Griffverdickungen, Anziehhilfen, Schreibhilfen oder Hilfen für einhändiges Arbeiten.
Erproben
Gemeinsam kann geschaut werden, ob ein Hilfsmittel tatsächlich zur individuellen Situation passt.
Anwendung trainieren
Der sichere und sinnvolle Einsatz kann direkt in relevanten Alltagstätigkeiten geübt werden.
Versorgung unterstützen
Bei Bedarf kann die weitere Abstimmung mit geeigneten Hilfsmittelversorgern unterstützt werden.
Gut gemeinte Hilfe darf Selbstständigkeit erhalten.
Nach einer neurologischen Erkrankung brauchen viele Menschen zunächst mehr Unterstützung. Angehörige möchten verständlicherweise helfen und Belastungen abnehmen.
Manchmal kann jedoch gerade das eigenständige Ausführen einer Tätigkeit ein wichtiger Teil der Rehabilitation sein – auch wenn es länger dauert oder noch nicht perfekt gelingt.
Wird eine Tätigkeit dauerhaft vollständig übernommen, obwohl einzelne Schritte selbst möglich wären, fehlen möglicherweise Gelegenheiten, vorhandene Fähigkeiten einzusetzen und weiterzuentwickeln.
Gemeinsam können wir deshalb überlegen: Wo wird Unterstützung wirklich gebraucht? Und wo reichen vielleicht Zeit, eine kleine Hilfestellung oder eine andere Strategie?
Ziel ist nicht, jemanden mit einer schwierigen Aufgabe allein zu lassen. Ziel ist, genau so viel Unterstützung anzubieten, wie tatsächlich benötigt wird.
Gemeinsam verstehen, was Unterstützung bedeutet.
Neurologische Erkrankungen verändern häufig nicht nur den Alltag der betroffenen Person, sondern auch den ihrer Angehörigen.
Wenn Patientin beziehungsweise Patient und Angehörige dies wünschen, können Angehörige in den Therapieprozess einbezogen werden.
Dabei können wir beispielsweise Strategien für Alltagssituationen, kognitive Einschränkungen, Hilfsmittel, Eigenübungen und eine angemessene Unterstützung zu Hause besprechen.
Hausbesuche
Bei entsprechender Verordnung kann die ergotherapeutische Behandlung auch im persönlichen Lebensumfeld stattfinden.
Gerade nach neurologischen Erkrankungen kann es sinnvoll sein, konkrete Herausforderungen direkt dort anzuschauen, wo sie auftreten.
Wenn der Weg zurück in den Beruf ein Ziel ist.
Neurologische Erkrankungen betreffen Menschen jeden Alters. Deshalb kann auch die Rückkehr in das Berufsleben ein wichtiges persönliches Therapieziel sein.
Je nach beruflicher Tätigkeit können beispielsweise Handfunktion, Feinmotorik, Konzentration, Belastbarkeit, Arbeitsorganisation oder der Umgang mit Fatigue therapeutisch relevant sein.
Welche Anforderungen betrachtet werden, richtet sich immer nach dem konkreten Arbeitsplatz und den persönlichen Zielen.
Manchmal verändert sich viel
in kleinen Schritten.
Neurologische Rehabilitation braucht häufig Zeit. Nicht jeder Fortschritt ist sofort groß und offensichtlich.
Solche Veränderungen können wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit sein. Deshalb reflektieren wir regelmäßig gemeinsam, was sich verändert hat und wie die Therapie weiter angepasst werden sollte.
Wenn sich plötzlich
das ganze Leben verändert.
Der Verlust vertrauter Fähigkeiten kann Frustration, Unsicherheit und Sorgen auslösen. Auch die eigene Rolle in Familie, Beruf und Alltag kann sich verändern.
Diese Belastungen dürfen im ergotherapeutischen Prozess ebenfalls Raum bekommen.
Mehr zur Ergotherapie im Bereich Psychiatrie →
Wie beginnt die
neurologische Ergotherapie?
Ihre Situation verstehen
Zu Beginn besprechen wir die Erkrankung, den bisherigen Verlauf, aktuelle Einschränkungen und vor allem die Auswirkungen auf Ihren Alltag.
Angehörige können auf Wunsch gerne einbezogen werden.
Fähigkeiten genau betrachten
Je nach Fragestellung werden beispielsweise Bewegung, Handfunktion, Koordination, Sensibilität, Wahrnehmung, Kognition oder konkrete Alltagshandlungen betrachtet.
Gemeinsam festlegen, woran wir arbeiten
Wir formulieren konkrete Ziele, die für Ihre persönliche Lebenssituation relevant sind.
Dabei entscheiden wir gemeinsam, welche Fähigkeiten verbessert, erhalten oder durch geeignete Strategien kompensiert werden sollen.
Aktiv arbeiten und ausprobieren
Die Therapie verbindet je nach Bedarf funktionelle, kognitive, wahrnehmungsbezogene und alltagspraktische Inhalte.
Regelmäßig schauen, was sich verändert
Wir besprechen regelmäßig gemeinsam den bisherigen Verlauf: Was gelingt besser? Wo bestehen weiterhin Schwierigkeiten? Welche Ziele sind noch relevant?
Die Therapieplanung wird entsprechend angepasst.
Wir arbeiten
miteinander.
Eine neurologische Erkrankung kann vieles verändern. Sie sollte einem Menschen aber nicht das Gefühl geben, dass es keine Möglichkeiten mehr gibt.
Ich bin überzeugt davon, dass es sich lohnt, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Manchmal liegt die Lösung darin, eine Fähigkeit wieder aufzubauen. Manchmal braucht es eine neue Strategie, ein Hilfsmittel oder einfach etwas kreativeres Denken.
Mir ist wichtig, dass Sie sich mit Ihren Schwierigkeiten, Ihren Zielen und auch Ihren Sorgen gehört fühlen. Therapie ist für mich kein Programm, das ich Ihnen vorgebe und anschließend abarbeite.
Wir schauen gemeinsam, was funktioniert, probieren aus, verändern und setzen neue Ziele.
Wir arbeiten miteinander – immer.
Zusammenarbeit mit
anderen Beteiligten.
Wenn es sinnvoll und gewünscht ist, kann ein Austausch mit weiteren beteiligten Personen und Berufsgruppen die Behandlung unterstützen.
Ein Austausch erfolgt selbstverständlich nur, wenn dies gewünscht ist und die entsprechenden Voraussetzungen beziehungsweise Einwilligungen vorliegen.
Sie haben eine
Verordnung erhalten?
Ergotherapie kann ärztlich verordnet werden. Eine Verordnung kann – abhängig von der jeweiligen Situation – durch verschiedene Ärztinnen und Ärzte ausgestellt werden.
Mit Ihrer Verordnung können Sie sich direkt bei mir melden. Gemeinsam vereinbaren wir anschließend einen ersten Termin.
Wenn ein Hausbesuch erforderlich ist, muss dieser entsprechend auf der Verordnung berücksichtigt sein.
Kontakt aufnehmen
Nicht nur Funktionen trainieren.
Fähigkeiten wieder in den
Alltag bringen.
Gemeinsam schauen wir, was wieder möglich werden kann, was erhalten werden soll und wo neue Wege notwendig sind.